3 Spiele, 2 Konfrontationen und eine Katastrophe - Nordderby!

Hamburg/Bremen - Vor einer Woche begann die Nordderby-Woche gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli. Der HSV war erstmals zu Gast im Millerntorstadion. Vor der Partie bei den Kiez-Kickern gab es bereits vermehrt Auseinandersetztungen, zwischen beiden Fan-Szenen. Sowohl zwei Wochen vor dem Stadtderby (in Altona wurden St. Pauli Torwart und Fans angegriffen, die vom Auswärtsspiel zurück kamen, darunter waren auch Frauen und Kinder.), und auch einen Woche danach, gab es auf dem Hans-Albers-Platz ein Flashmob des Schwarzen Blocks. Die selbsternannten Hools der HSV-Szene, nahmen Bierzettelgarnituren auseinander und bewarfen St. Pauli Fans mit Flaschen, die aus einem der umliegenden Gebäuden, aus dem 1. und 2. Stock ihre Parollen schreiten. Die Polizei kam zu spät, um diese Auseinandersetztung zu unterbinden. Es gab nur leichte Verletzte, auf Seiten des Schwarzen Blocks.

 

Es gab aber auch die Krawalle vor dem Stadtderby. Der Sonntag sollte eigentlich beruhigend wirken, doch dies war nicht der Fall. Auf dem Mobmarsch der HSVer, gab es kontakt mit Pauli-Fans, auf dem Kiez und die Polizei musste zu der Reiterstaffel und den Hundertschaften, auch noch Wasserwerfer einsetzen. Die Lage war nachdem Spiel nicht besser. Auf dem Kiez kam es zu kleineren Schlägereien, die in der DPA nicht weiter bekundet wurden.

 

Am Mittwoch ging es hingegen etwas ruhiger zu. Die Wolfsburger waren gerade einmal mit 500 Fans nach Hamburg gereist. Und wie immer gab es keine Auseinandersetztung mit den Fans aus der VW-Stadt.

Auch wenn man dieses Spiel mit 1:3 verlor. Die 220 Kilometer zwischen Wolfburg und Hamburg, bringen eben kein Gefühl der Rivalität auf. Ganz anders ist das aber, zwischen dem HSV und Werder Bremen.

 

"Jedes mal wird es schlimmer", so ein Fan vom HSV

 

Täglich grüßt das Bremen-Spiel. Es wird halt nicht besser in der verbotenen Stadt, so liebevoll von HSV'ern genannt, gab es wieder keine versprochende Deeskalation, sondern wieder genau das Gegenteil. Und diesmal wäre die Katastrophe fast perfekt geworden, aus Sicht der HSV Fans.

 

Nach dem Umbau der Westkurve im Weserstadion, befindet sich der Gästeblock nun im neuen Oberrang. Es wurde angegeben, das es ein Alkohlverbot (erstmals in der Derby-Geschichte) für den Gästeblock geben soll. Dies wurde knallhart durch gezogen, bis auf den Umlauf. Dort konnte man wie gewohnt Alkoholreiches Bier beziehen.

Der Weg zum Stadion, war wie schon beim letzten Aufeinander treffen stressig. Weder Glas noch PET Flaschen durften mit in die Shuttle-Busse genommen werden. Im Bus gab es jeweils einen HSV-Ordner (POWER GmbH) und einige Bundespolizisten (da die Busfahrer angst vor den HSV-Fans unbegründet hatten).

 

Am Osterdeich, durften die Angereisten HSV Fans, wie gewohnt unten am Weserstrand entlang gehen, in Beobachtung der Bremer Polizei, die diesmal den Marsch nicht unterwegs zum Stadion unterbrachen.

 

Stattdessen aber nachdem Spiel den Block wieder sperrten und somit den Weg des grauens einleitete.



Diese Videos zeigen den Umlauf hinter dem Gästeblock. Die Gästefans können über drei schmale Treppenhäuser aus dem Stadion gelangen. Diese wurden jeweils von der Bremer Hundertschaft/Bundespolizei abgesperrt. Offiziell wurde dies bereits am letzten Donnerstag über den HSV Supporters-Club verkündet, dass der Gästeblock bis zu 20 Minuten, nach Spielende gesperrt wird. Die Begründung war, das sie die Fan-Gruppen trennen wollten, um Auseinandersetztungen zu vermeiden.

Nun ja das gedränge wurde nach 20 Minuten immer stärker, da bereits um 21:29 Uhr der vorletzte Metronom nach Hamburg abfuhr und um 22:29 Uhr der letzte. Es waren laut HSV-Fanbeauftragte und Bremer-Polizeisprecher ca. 3000 bis 4000 HSV Fans im Weserstadion. Die DPA nahm 4000, um es zu verherrlichen, was passiert war. Denn 4000 HSV Hools hört sich einfach besser an, die den Beamten Becher an den Kopf schmissen, nur weil sie 20 Minuten warten mussten.

Aber es waren 40 Minuten und da war die Masse bereits auf den Treppenaufgängen, ehe die Blocksperre aufgehoben wurde. Es wurde auch so berichtet, das die Polizisten, die 7 bis 8, die Verletzt wurden, durch die Fan-Masse verletzt wurden.

Nun ja. Dabei ging fast eine Sache unter. Das ein junger HSV Fans fast wegen dieser Blocksperre sein Leben verloren hätte.

 

"Es erinnerte stark an das Duisburg-Drama.", so einer der leicht Verletzten HSV Fans.

 

Es waren insgesamt 27 leicht verletzte und ein schwer verletzter, der noch am Samstagabend, in einem Bremer Krankenhaus, um sein Leben kämpfte. Laut vertrauten quellen geht es ihm bereits besser, aber sein Zustand ist nun nicht mehr kritisch. Er wurde im Weserstadion zu dem Zeitpunkt, erfolgreich Reanimiert!

 

 

Die Schattenseite der DPA Berichterstattung

 

Nachdem die Katastrophe gerade so noch abgewendet werden konnte, im Weserstadion, wobei dies auch nur schönrederei ist, da es fast zu einem Todesfall kam, war auf dem Weg zu den "P+R Parkplätzen das zweite Drama ins Rollen gekommen.

Im HSV-Forum haben wir heute Nachmittag zu fällig davon gelesen und so unglaubwürdig es auch klingen mag, man kann es sich dennoch leider vorstellen. Und es ist wirklich passiert.

Starring - Bremer Hools, HSV-Fans und anteilnahmslose Bremer Polizisten.

 

Jedes mal wird es schlimmer. Zuerst alkoholisierte Hundertschaften, die grundlos auf Fans einschlagen, ob Kind, Frau oder Mann. Dann Hundeführer, die keine Kontrolle über ihre Hunde hatten und nun realitätsbewusstseinsverlust.

Was war geschenen. Hooligans kloppen auf 6 HSV Jugendliche, in einer Nebenstraße ein, die Bremer Polizei steht nur ein paar Meter entfernt und wird von anderen HSV'er darauf aufmerksam gemacht. Die Reaktion war, das sie als Schläger bezeichnet und als Lügner da hingestellt wurden und deren Personalien wurden aufgenommen.

Zudem wurde ihnen auch gedroht mit "Geh jetzt weiter, sonst kommst du heute in den Knast!". Aber auch drei Hooligan aus der Bremer Szene hatten es gleich mit zwei HSV Gruppen zu tun gehabt, die ebenfalls relativ wehrlos waren, da diese HSV'er nicht auf Krawall aus waren, sind und je sein werden.

Die Polizei hat sich dafür ebenfalls nicht interessiert.

Bei diesen Konfrontationen, gab ebenfalls leicht Verletzte. Und es ist eigentlich egal ob leicht oder schwer. Es darf einfach nicht sein, das Friedliche HSV-Fans nachdem Spiel nicht von der Polizei bis zum Gästeparkplatz eskortiert werden.

 

Die 300 Meter vom Stadion bis zum Parkplatz, war ein Ort der Gewalt- und Straftaten, an diesem Samstagabend. Während auf dem Osterdeich sich fast die nächste Tragödie anbahnte. Da die Polizisten zu aggressiv versuchten, die Fan-Massen in die Shuttle Busse zu bringen.

Wäre auf dem Ostersteich ein Fan nur hingefallen, hätte es kein Halten mehr gegeben und die nächste Massenpanik wäre ausgebrochen innerhalb von nur einer Stunde.

 

Wir sind entsetzt darüber, was nach diesem Nordderby Spiel alles schief gelaufen ist und wieder einmal wurden wir alle auf Seiten des HSV's von den Bremern Organisatoren enttäuscht. Man hätte den bei nahe Tod eines Fans schon vornherein verhindern können, indem man auf die Blocksperre verzichtet hätte und man hätte auch die Konflikte auf dem Gäste-Parkplatz vermeiden können, hätte man dort Polizisten eingesetzt, die kein Realitätsverlust erlitten haben.

Was allerdings in Bremen schwierig sein wird, da dort jeder Polizist der Meinung ist, das Gästefans aus Hamburg einfach nur Hooligans sind. Egal ob Frau, Kind oder Mann. Ob Jung oder Alt.

Und dies geht einfach zu weit.

 

In Hamburg klappt es wunderbar, dort gibt es nicht bei jeder Partie eine Eskalation.

 

Euer Team

Die Fans vom HSV

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Buy Cialis (Donnerstag, 30 Juni 2011 19:26)

    HSVer, gab es kontakt mit Pauli-Fans, auf dem Kiez und die Polizei musste zu der Reiterstaffel und den Hundertschaften, auch noch Wasserwerfer einsetzen. Die Lage war nachdem Spiel nicht besser. Auf dem Kiez kam es zu kleineren Schlägereien, die in der DPA nicht weiter bekundet wurden.

  • #2

    buytadalafilonline (Dienstag, 06 November 2012 07:32)

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